Wozu Selbsthilfe?
Manie und DepressionViele Betroffene haben langjährige Erfahrungen mit Ärzten, Therapeuten, Psychopharmaka und Krankenhausaufenthalten gemacht; ebenso mit den Folgen und der Linderung der Krankheit.
Andere stehen nach der Diagnose Bipolare Störung fassungslos da und wissen nicht weiter.
Angehrige leiden mit den Betroffenen und werden durch die Krankheit und deren Folgen sehr belastet; oftmals gehen Beziehungen entzwei.
Eine Selbsthilfegruppe bietet die Möglichkeit, mit Leuten zu sprechen, die ähnliche Erlebnisse hatten und sie nachvollziehen können. Man wird verstanden. Man spricht auf Augenhöhe miteinander. Jeder kann die Erfahrungen der anderen nutzen.
Was passiert beim Treffen einer Selbsthilfegruppe?
Jede Selbsthilfegruppe ist autonom - so auch wir.
Wir geben uns selbst eine eigene Struktur und eigene Inhalte.
Es nehmen keine Ärzte oder Therapeuten teil.
In anderen Selbsthilfegruppen laufen die Treffen so oder ähnlich ab: Am Anfang gibt es einen Blitz. Im Blitz hat jeder die Möglichkeit ungestört zu sagen, wie es ihm geht und was ihn die letzte Zeit so bewegt hat.
Aus dem Blitz entwickeln sich meist die Themen, die dann gemeinsam besprochen werden. Oft gibt es spannende Erfahrungsberichte und Diskussionen, eigentlich nimmt man aus jeder Sitzung etwas mit.
Jeder hat die Möglichkeit, über sich und seine Erfahrungen zu reden. Aber natürlich muss man nichts sagen, man kann auch einfach nur zuhören. Ratschläge gibt es nur dann, wenn sie nachgefragt werden.
Zum Abschluss - nach einer oder anderthalb Stunden - gibt es nochmals einen kurzen Abschlussblitz.
Aktuelles
Nächstes SHG-Gruppentreffen:
die nächsten Treffen: 21.11.2011, 05.12.2011, 19.12.2011
Die Gruppentreffen finden in der Regel vierzehntägig jeden 1. und 3. Montag im Monat von 9:30 Uhr bis 11:00 Uhr in 14641 Nauen, Paul-Jerchel-Str. 4a beim Gemeinschaftswerk Soziale Dienste e.V. statt.
Am besten Sie lassen sich den Gruppentermin vorher telefonisch bestätigen.
Flyer
Hier der Flyer der Gruppe zum Herunterladen
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